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Durian – Ihr Publicity-Partner! In diesem Blog finden Sie regelmäßig neue Artikel aus unserer Redaktion, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Thematisch im Marketing zu Hause, in der Kommunikationspolitik, in der Öffentlichkeitsarbeit.

Verlag

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Befangene Bücher investieren in Kaffee

Was in § 3 des Gesellschaftsvertrages der Durian GmbH unter »Gegenstand« wie ein Anhängsel daherkommt, hat sich in der Realität zu einem eigenen Marktfeld von Duisburgs einziger PR-Agentur gemausert: Der Verlag.

Was macht eigentlich ein Verlag?
»Kennste den, sacht der Eine zum Andern: „Ich hab jetzt mein Buch verlegt“. Sacht der Andere: „Und jetzt findeste das nicht mehr?“ – Na ja, da scheint offensichtlich ein Missverständnis vorzuliegen. Seien wir froh, dass der Eine nicht gesagt hat: „Mein Buch ist verlegen“. Denn wer hat jemals ein befangenes oder unsicheres Buch gesehen? Der Andere hat aber sicherlich schon einmal etwas verlegt, im Sinne von an einem anderen Platz liegen lassen als gewöhnlich. Und wie war das jetzt noch einmal mit dem verlegten Buch des Einen? „Verlegen“ bedeutet im Mittelhochdeutschen „Geld ausgeben“ oder „etwas auf seine Rechnung nehmen“. Ein Verlag gibt also Geld aus.

Wofür gibt ein Verlag Geld aus?
Neben den ganz gewöhnlichen Ausgaben für Mieten, Kaffee, Mitarbeiter, Versicherungen, Kaffee, Telefon, Software-Updates, Knöllchen, Kaffee, Strom, Wasser, GEZ und vielen anderen mehr (hatten wir Kaffee schon?), erwirbt ein Verlag hauptsächlich Nutzungsrechte an Werken von Autoren. Diese Werke können zum Beispiel aus den Bereichen Literatur, Kunst, Journalismus und Wissenschaft stammen. Meist handelt es sich bei Werken, die für einen Verlag interessant sind, um Texte und Bilder. Aber es gibt auch Sonderformen wie den Musikverlag, dazu mehr an anderer Stelle in diesem Heft. Halten wir fest: Ein Verlag erwirbt die Nutzungsrechte an Werken, um daraus Produkte zu machen, die er verkauft.
Ein Verlag ist also ein Medienunternehmen.

Welche Produkte überhaupt?
Die Produkte von Verlagen sind z.B. Bücher, Kunstwerke, Musikstücke, Zeitungen, Zeitschriften, Hörbücher, Software, Spiele, Karten, Anzeigen, Formulare, Loseblattsammlungen oder Kalender. Zu diesen Produkten erarbeitet der Verlag die notwendige Erscheinungsform, baut Terminpläne und Vertriebsstrukturen auf, erstellt einen kompletten Marketingplan mit Werbe- und PR-Budget, kümmert sich um die finanzielle Realisation des jeweiligen Produktes und baut weitere finanzielle Ertragspotenziale auf (Anzeigenvermarktung, Sponsoring, Fördermöglichkeiten). Dann fertigt er das Produkt und bringt es „auf den Markt“.
Ein Verlag ist also ein Marktteilnehmer.

Lohnt ein Printprodukt in Zeiten des Internets denn noch?
In der Themenreihe „Das Mediennutzungsverhalten der Deutschen“ fragt die TNS Emnid Medienforschung nach der Nutzung von Printerzeugnissen in Zeiten digitalen Contents (Untersuchungszeitraum 12/2008 bis 02/2009). Und siehe da: Die Behauptung, dass die wachsende Internetnutzung zu Lasten von Zeitungen und Zeitschriften gehe, muss differenzierter gesehen werden. So stellen die Medienforscher eine stabile und sogar steigende Nutzung von Printmedien bei gleichzeitig wachsendem Internetkonsum fest. Die Hauptargumente für die Printausgabe sind die hohe Leser-Blatt-Bindung sowie das haptische Erlebnis – man „blättert einfach gerne in einer Zeitung“. Und wer nimmt sein Laptop mit aufs Klo?
Ein Verlag ist also zeitgemäß.

Und was macht jetzt also Durian als Verlag?
Durian stampfte zum Beispiel 2008 in Zusammenarbeit mit der STIFTUNG FÜR DEUTSCH-POLNISCHE ZUSAMMENARBEIT in Warschau das Magazin „POLSKIMAG“ aus dem Boden: Von der Idee über Konzept, Redaktion und Grafik, Produktion und Vertrieb bis hin zur Platzierung am Kiosk. Oder nehmen wir die „Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.“, kurz BAG SELBSTHILFE. Für diese soziale Institution betreut Durian das quartalsweise erscheinende Magazin „Selbsthilfe“ inklusive des Anzeigenmanagements sowie des Abonnentenhandlings. Dazu bringt Durian das jährlich erscheinende Standardwerk „Die Rechte behinderter Menschen und ihrer Angehörigen“ ab der 36. Auflage heraus. Das über 500 Seiten starke Buch legt einen Schnitt quer durch das Sozialrecht und eine Reihe weiterer Rechtsgebiete. Außerdem betreut Durian ab 2009 auch den „Jahresspiegel“ der BAG SELBSTHILFE, der seinen Mitgliedsorganisationen auf rund 160 Seiten die Möglichkeit bietet, ihre Aktivitäten und Anliegen darzustellen, Kontakt zu vermitteln, und authentische Informationen über die Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu geben.
Halten wir fest: Durian ist ein Medienunternehmen, ein zeitgemäßer Marktteilnehmer, der Geld investiert – für Kaffee zum Beispiel.


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